Aus der Geschichte der Lindmühle

Lindmühle

1363 Erstmalige Erwähnung der Lindmühle in den Geschichtsbüchern. Zu den Besitzern gehörten die Herren von Trostburg, die Habsburger, Königin Agnes von Ungarn und für lange Zeit das Kloster Königsfelden. 1836 betrieb Lukretia Lehmann im Mülitäli in Zofingen eine Mühle. Nach dem Tod ihres Mannes kaufte sie mit ihren beiden Söhnen Johann und Jakob die Lindmühle an der Reuss in Birmenstorf. Drei Mehlmühlen, eine Ölmühle und zwei Bauernhöfe gehörten dazu.

 
 
Familie Lehmann im Jahr 1925
Familie Lehmann im Jahr 1925

Als erstes privates Haus des Bezirks Baden wurde in der Lindmühle 1915 elektrisches Licht eingerichtet. 

 
 
 
Berna LKW der Lindmühle

Berna Lastwagen beladen mit Mehlsäcken

 
 
Familie Marie Lehmann mit Rudolf und Albert
Familie Marie Lehmann mit Rudolf und Albert

Weil die Kundenmüllerei 1948 während den Kriegsjahren einen Höhepunkt erreichte, konnte die Mühle komplett umgebaut werden.

1952 Traugott Walter Lehmann übernahm die Mühle mit seiner Frau Marie.
Kurz darauf wurde neben der Mehlproduktion auch Tierfutter hergestellt.


 

 

 
 
Lastwagen mit Losetank Lindmühle

FBW Lastwagen mit Losetank

 
 
Die Belegschaft der Lindmühle im Jahre 1977
Die Belegschaft der Lindmühle im Jahre 1977

1955 Die obere Mühle (heutiges Verwaltungsgebäude) wurde stillgelegt.

 

 

 
 
Albert und Maja Lehmann mit ihren Kindern beim Walzenstuhlverlad nach Madagaskar
Albert und Maja Lehmann mit ihren Kindern beim Walzenstuhlverlad nach Madagaskar

Im Sommer 1977 begann Albert Lehmann seine Arbeit als Müller in der Lindmühle aufzunehmen. Er ist somit die sechste Generation in der Lindmühle.

 

 
 
Silo Lindmühle

1988 Übernahme der Mühle durch Albert und Maja Lehmann. Zeitgleich
wurde ein neuer Mehlsilo gebaut, um die Lagerkapazität zu erhöhen.

 
Lindmühle

1991 Eine komplett neue Mühle wurde installiert. Die ganze Anlage wird elektronisch überwacht.

Es werden jährlich über 20'000 Tonnen Getreide angeliefert. Aus diesem Getreide stellt die Lindmühle über 300 verschiedene Mehlsorten unter der Marke "Mehl aus Regio-Getreide" her. Die Lindmühle verarbeitet ausschliesslich 100% Schweizer Weizen.

 
Alb. Lehmann Biofutter Erlenmühe Gossau

1997 Verlegung der Futterproduktion nach Gossau.
2001 wird die Biofuttermühle in Gossau eine eigene Firma, die
Alb. Lehmann Bioprodukte AG.

 

 
 

2014 Übernahme des benachbarten Bauernhofs für den weiteren Ausbau. Somit ist das gesamte Areal der Lindmühle im Besitz der Familie Lehmann.

 
 
 
 

Innovation hat bei uns Tradition

 

Laufende Investitionen,  Erneuerungs-, Umbau- und Erweiterungsarbeiten erlauben uns, effizient mit den neuesten Technologien zu arbeiten, damit wir auf die Bedürfnisse unserer Kunden rasch reagieren können und  Spezialmischungen bereits in kleinsten Mengen herstellen können. 

1988 Bau des Mehlsilos 1, Lagerkapazität 250 m³
1991 Einbau einer neuen Mühle
2000 Bau des Mehlsilos 2, Lagerkapazität 600 m³
2004 erste Teilautomatisierung mit dem Leitsystem
2006 Europäische Patentierung der LH2-Mehle
2007 Bau des Mehlsiloblocks 3, Lagerkapazität neu 1300 m³
2010 komplette Automatisierung der Mühle, Steuerung über Leitsystem Computer
2011 neue Verladeanlage mit 18 Losezellen
2011 Inbetriebnahme einer Mikrodosieranlage für Spezialmischungen
2012 Ausbau Sacklager + 1000 Paletten-Plätze
2013 Ausbau der LIN-Linie für Spezialmischungen mit Flüssigkeitszugabe
2015 Aargauer Unternehmenspreis im Bereich Industrie- und Produktionsunternehmen
2016 Umbau des Wohnhauses zum Verwaltungsgebäude

 
 

Die Entwicklung in Zahlen

 

Wir sind stolz, auf eine so erfolgreiche Entwicklung unseres Unternehmens zurückblicken zu dürfen.

 
Entwicklung Produktion der Lindmühle

Entwicklung der Produktion

 
 
Entwicklung Mehlverkauf der Lindmühle

Entwicklung Mehlverkauf

Entwicklung Anzahl Mitarbeiter Lindmühle

Entwicklung Anzahl Mitarbeiter/innen

 
 

Blick in die Zukunft

 

Die Lindmühle gehört zu den zehn grössten Mühlen der Schweiz. Mehr als 300 Mehlsorten werden produziert. Zudem ist die Biofuttermühle in Gossau führend in der Herstellung von Biofutter.

Wir setzen auf die Entwicklung von neuen Produkten für unsere Bäckereien. Es ist unser Ziel, führend im Bereich UrDinkel-Gebäcken zu sein, wobei mit unserem LH2-Verfahren (patentiertes Lehmann Herstellungsverfahren) die besten Voraussetzungen bestehen.

Die Zukunft beginnt heute. Darum sind wir in der Planung für den Bau einer eigenen Versuchsbäckerei. 

 
 
 
 

Alb. Lehmann Lindmühle | Lindmüliweg 5 | 5413 Birmenstorf  | Telefon 056 201 40 20 | Fax 056 201 40 25 | info@lindmuehle.ch